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Da wir beide das Wochenende Urlaub hatten, haben wir kurzentschlossen noch das Turnier in Dobenreuth gemeldet. Eigentlich war uns die Strecke ja zu weit zum fahren. Da es aber 3 Tage waren, lohnte sich der Aufwand doch. Den ersten Turniertag konnten wir nicht melden, da ich am 25.05. noch meinen 60ger feiern wollte. Der verlief so, dass wir am 26.05 gegen Mittag losfahren konnten bzw. wollten.

 

Als wir an der Tankstelle noch den Luftdruck des Wohnwagens überprüfen wollten, stellte Nicole fest, dass wir vermutlich eine Schraube im Autoreifen hatten. Somit gings zunächst mal zurück auf den Hundeplatz, wo der Ersatzreifen aufgezogen wurde. Da sich diese Geschichte aufgrund einem falschem Radschlüssel  im Bordwerkzeug in die Länge zog, gings letztendlich mit einer Verspätung von gut 1,5 Stunden auf die Autobahn.

 

Die Fahrt an sich selbst verlief störungsfrei und war kürzer als gedacht. Am Sportplatz haben wir noch ein ganz nettes Plätzchen für den Wowa begommen und es konnte losgehen. Vom Turniertag haben wir leider nichts mitbekommen, weil wir pünktlich zur Siegerehrung ankamen.

 

Am Abend waren wir essen beim Italiener und anschließend standen wir noch zwischen den Wohnwagen auf ein Bier.

 

Es war die ganzen Tage eigentlich der gleiche Abschluß. Obwohl ursprünglich Grillen usw. auf dem Plan stand, endete es doch immer damit, dass wir zum Essen zum Italiener gegangen sind. Es war auch immer eine größere Gruppe die gemeinsam ging und es waren somit einfach witzige Abende. 

 

Der Samstag hatte zudem noch eine Besonderheit. Das Turnier mußte dringend um 16.00 Uhr beendet sein. An dem Tag war noch ganz kurzfristig ein Fußballspiel angesetzt worden und das Turnier mußte den Platz räumen.

 

Wir sind ja wirklich keine Fußballfans. Dieses Spiel war aber einfach der Höhepunkt an dem Tag. Irgendwie ist es nicht zu beschreiben. Wir waren etwa 10 Leute, haben viel gelacht, geschrien, haben uns teilweise lächerlich gemacht, uns mit den dobenreuther Spielern gefreut und gejubelt. Einfach nur witzig. Zu guter Letzt haben wir noch eine Kiste Bier für die Spieler springen lassen. Wir selbst sind diesbezüglich natürlich auch nicht zu kurz gekommen.

 

Abends wieder Italiener und danach noch ein Treffen an einem Wohnwagen. Sind wir mal ehrlich, die Musik war echt zu laut, wir haben zu laut und zu falsch mitgesungen, es gab Headbanger und Tänzer aber auch plötzlich eine sehr laute Stimme, die uns aufforderte ruhig zu sein.

 

Wir sind der Aufforderung tatsächlich nachgekommen und das Abschlußfest wurde auf den Fußballplatz verlegt, endete dann aber recht schnell. 

 

Zum sportlichen ist das Wochenende in zwei Hälften zu teilen.

 

Die eine Hälfte ist der gute "alte" Bifi. An den beiden ersten Tagen lief er in seinen A-Läufen jeweils einen Nuller und belegte den zweiten und den dritten Platz. Am dritten Tag war er der Meinung, dass er jetzt mal wieder zwei Zonen abspringen darf. Gesagt, getan und trotzdem noch Platz 3. Die Spiele beendete er am ersten Tag mit einer Dis, am zweiten Tag mit einem Fehler und Platz 7 und am dritteg Tag mit einem Nuller und wieder Platz 7.

 

Bifi war super drauf, hat aufgepaßt, Fraule hat ihn super geführt und das "Alte Ehepaar Bifi und Nicole" konnten sich definitiv sehen lassen. 

 

In den A-Läufen mußte er sich zeitlich nur den Running-Hunden geschlagen geben. Aber selbst da können sich seine Zeiten durchaus sehen lassen. Da liegen teilweise gerade mal 2 Sekunden dazwischen. Für einen Hund mit 9,5 Jahren keine schlechte Hausnummer.

 

Die zweite Hälfte ist der Jim-Lee. Bei ihm haben wir den Eindruck, dass er zur Zeit ziemlich neben sich steht. Er war völlig unentspannt und war teilweise einfach überhaupt nicht ansprechbar. Er hatte einen sehr schönen Jumping in dem leider eine Stange gefallen ist. Damit belegte er den 7. Platz. Alle anderen Läufe waren leider Dis.

 

Auffallend ist, dass er solche Anzeichen hat, wenn der Hundeplatz irgendwie in der Nähe einer Straße oder Bahnlinie o.ä. liegt. Er ist nunmal sehr geräuschempfinglich und steht dann neben sich. In solchen Situationen fehlt es ihm an der Fähigkeit, sich zu konzentrieren. Erschwerend kommt natürlich dazu, dass unser Beegy mittlerweile überall mit dabei ist und auch ins Training eingestiegen ist. Obwohl die Beiden überwiegend dicke Kumpel sind und miteinander spielen, scheint es ihn doch zu belasten. Wir wollen hoffen, dass er sich an den nächsten Turnieren wieder fängt und zu seiner üblichen Stärke zurückkehrt.

 

Die Rückfahrt am Sonntag zog sich auf über 3 Stunden und wir waren letztendlich alle froh, als wir wieder zuhause waren.

Ach ja. Hier ein Bild von der vermeindliche Schraube die in unserem Reifen steckte. Unser Reifenhändler sagte nur, dass er ja schon viel gesehen hat aber so etwas noch nicht. Dieses Teil steckte komplett im Reifen. Von außen sah es aus wie ein Schraubenkopf. 

 

Designed am 03.11.2009

Kimbohne, Pepper, Bifi, Jim Lee und Beegy

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