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Die ersten 3 Monate mit Bifi

 

Was sollen wir sagen. Die ersten Wochen war unsere Wohnung Kriegsgebiet. Kim hatte Bifi den Krieg erklärt und wollte es absolut nicht einsehen, dass dieser kleine Stinker in der Wohnung bleibt. Da auch wir auf keine Art zu Kim durchdringen konnten, blieb am Anfang nichts anderes übrig, als die beiden so wenig wie möglich aber so gut wie möglich zu trennen.

 

Außerhalb der Wohnung war die Lage entspannter und wir konnten die 3 nach einiger Zeit zusammen rennen lassen. Das ganze ging auch über längere Zeit wirklich gut, bis Bifi meinte, er müsse der Kim einen Pferdeapfel streitig machen. Mit wehenden Fahnen rannte er zu ihr und stürzte sich genau auf den "Apfel" den Kim für sich ausgesucht hatte.

 

Der darauf folgende Anschiß von Kim endete mit einem schreienden Bifi im Feld, einem blutenden Auge und einem furchtbaren Anschiß (freundlich ausgedrückt) von Nicole an Kim. Etwas später beim Tierarzt dann die Entwarnung, Auge nicht erwischt, zwei Tage Augentropfen und für Kim Dunkelhaft bei Wasser und Brot.

 

Nach dem Vorfall hatte sich aber offensichtlich etwas bewegt, denn es ging zusehends besser mit den Beiden. Es dauerte dann auch nicht mehr lange, bis sich Bifi frei in der Wohnung bewegen konnte, ohne ständig von Kim beobachtet zu werden. Nur wenn die beiden alleine zuhause waren, hatte Bifi ein Einzelzimmer in Form einer großen Gitterbox.

 

Aufgrund das äußerst schlechten Wetters Anfang diesen Jahres, begannen wir recht früh mit Bifi in der Wohnung zu Klickern. Anfangs lag er da und hat Kim und Pepper bei ihren Übungen sehr interessiert zugeschaut. Als er dann an der Reihe war, waren wir doch schon sehr überrascht. Der Kleine stellte sich alles andere als blöd an und zeigte bereits da, dass es, wenn er etwas "arbeitet", keine Ablenkungen gibt.

 

Ansonsten war bereits zu der Zeit abzusehen, dass es der kleine Mann faustdick hinter den Ohren hat und zu jeder Schandtat bereit ist. Besonders liebevoll kümmerte er sich um Crocks und anderes Schuhwerk. Alles bis auf einen Crock konnten wir retten. An dem fehlte irgendwann der leuchtfarbe Bügel, der den Buben dann  auf den verschiedensten Äckern stückchenweise wieder verließ.

 

Ach ja, Pepper war ja auch dabei. Der hat sich aus den großen und kleinen Scharmützeln von Kim und Bifi rausgehalten und war letztendlich doch der Leittragende. Er wurde von Bifi den lieben lange Tag verfolgt, an den Ohren gezogen, in den Hals gebissen und einfach nicht in Ruhe gelassen. Ständig mußte er mit dem Racker spielen und war jeden Abend fix und fertig. Aber auch er hat es überlebt.

Designed am 03.11.2009

Kimbohne, Pepper, Bifi und Jim Lee

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