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Nachdem unser Jim Lee am 1. Mai das Licht der Welt erblickt hatte, sind wir im Juni nach Wileroltigen gefahren um uns die kleinen Racker mal anzuschauen. Wir haben die eine oder andere Stunde bei den Welpen verbracht und hatte natürlich viel Spaß. Anschließend gings noch zu einem Training zu Frankas Verein und dann ins Hotel. 

 

Die nächste Fahrt war dann im Juli zum Abholen. Direkt vom Turnier in Hockenheim gings wieder die 300 Kilometer in die Schweiz und auf direktem Weg wieder zurück nach Hockenheim. 

 

Die Rückfahrt war schließlich voll der Knaller. Als erstes hat uns Jim vor lauter Aufregung in seine Box gekackt. Anschließend hat er seinen Unmut über die Trennung von den Geschwistern und der Mama, lautstark in die Welt geschriehen. Es war fast nicht zu ertragen.

 

Letztendlich hat er sich aber seinem Schicksal ergeben und ist völlig erschöpft eingeschlafen. In Hockenheim angekommen, gings ohne langes Gedattel zum eingezäunten Wohnwagen. Da hatten unsere beiden Alten die Möglichkeit, den kleinen Mann kennenzulernen.

 

Wieder erwartend hat Bifi die neue Situation mit dem Welpen vorbildlich gemeistert. Anfangs ging er dem Kleinen aus dem Weg und lächelte ihn ab und zu mal an. Nach ein paar Tagen hatte sich das Ganze erledigt und die Beiden wurden mehr und mehr Kumpels. Heute können wir sagen, dass die Beiden unzertrennliche Freunde geworden sind.

 

An Pepper ging das Ganze mehr oder weniger spurlos vorüber. Wie wir im September in der Tierklinik in Frankfurt erfahren haben, lag das aber hauptsächlich daran, dass Pepper zu dem Zeitpunkt schon sehr wenig gesehen und wohl gar nicht alles mitbekommen hat. Das ist aber ein ganz anderes Thema.

 

Nach vier Tagen Hockenheim gings dann wieder nach Hause. Für Jim waren die Tage natürlich spannend aber auch extrem anstrengend. Er hat sich aber da schon als fröhlicher und freundlicher Hund dargestellt. Freundschaften hatte er auf jeden Fall schon ein paar geschlossen.

 

Seinen ersten Sommer erlebte er auf den Turnieren im süddeutschen Raum und natürlich in Fräschels beim Swiss-Cup. Ansonsten war Spielen und Bifi ärgern angesagt und beides beherrscht er mittlerweile perfekt.

 

Unglücklicherweise war er auch in der Zeit, wo er mit den beiden anderen Jungs alleine zuhause war, recht kreativ. Wir hatten noch keinen Hund, der so viel zerbissen hat wie er. Als die Phase überwunden war, gestaltete er gemeinsam mit Bifi die Wohnung um. Offensichtlich war für sie die Wohnung zur Rennbahn geworden und es gab nichts schöneres, als Teppiche, Decken und Kissen zu verteilen. Es sah teilweise aus wie im Krieg.

 

Mittlerweile hat sich auch das gelegt und es ist weitgehendst Ruhe eingekehrt. Der kleine Mann ist angekommen.

Designed am 03.11.2009

Kimbohne, Pepper, Bifi und Jim Lee

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