Forever-A1
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Der Swiss-Cup fand in der Zeit vom 03.08. bis 09.08.14 statt

 

Unsere Anreise begann am 02.08. um 07.00 Uhr in Wangen. Wir hatten 300 Km und ca. 5 Stunden Fahrt vor uns. Mit allem, was der schweizer Staat für eine Fahrt mit Wohnwagen vorschreibt ausgerüstet, kamen wir ohne Kontakt zu den freundlichen Beamten in blauer Uniform am Ziel an.

 

Dort wurden wir bereits von Bubu und Yvonne erwartet. Da Yvonne an dem Tag Geburtstag hatte, gabs zum Aufbau gleich mal ein kaltes Bierchen. Im Laufe der Zeit trafen dann auch Heinz, Petra und Uschi ein. Somit war unser "Vierhäußerdorf" namens "German Hot Dogs" gegründet.

 

Nach dem abendlichen Melden gabs noch die Begrüßung mit dem obligatorsichen Caipi, eine gemütliche Runde in unserem Dorf und dann ab ins Bett. Schließlich hatten die Hunde jeder mindestens 17 Läufe und Nicole jede Menge Parcourbegehungen vor sich.

 

Das sportliche Ziel für die Woche war, Bifi vielleicht über die Punktewertung in den besten drei der fünf Opens und Pepper mit einem gelungenen Jumping-Open mit Platzierung ins Finale am Samstag zu bringen.

 

Bei Bifi muß man die Woche in zwei Teile aufteilen.

 

Die ersten drei Tage standen unter dem bösen Stern des Reifens und des Sacktunnels. Den Sacktunnel hat er schon einmal gesehen, den Reifen ist er im Training ein paar mal gesprungen. Nun standen die beiden unheimlichen Geräte nahezu in jedem Parcour. Mit dem Sacktunnel hat es einigermaßen funktioniert, den Reifen wollte er aber nicht wirklich als Gerät anerkennen und sprang ihn immer erst nach mehreren Anläufen. Außerdem hatte er mit der Atmosphäre in der Halle mit den zwei Ringen auf denen parallel gelaufen wurde, dem Rasenteppich und dem ganztägigen Streß sehr zu kämpfen. Rundum war er mit der Gesamtsituation unzufrieden und lief sehr unkonzentriert. Selbst der Slalom war ein Problem das für ihn nicht zu lösen war. Er traf in den ersten acht Läufen nicht einen Eingang.

 

Im letzten Lauf am Dienstag auf dem Außenplatz, ist dann im Jumping der Knoten geplatzt. Der Reifen stand nicht, der Slalom war kein Problem mehr und er lief mit einem Nuller auf den ersten Platz. Somit durfte er am Abend zum ersten Mal auf die Siegerehrung.

 

Den Ruhetag am Mittwoch haben wir alle genossen und mit einem Raclette am Vereinsheim beendet.

 

Ab Donnerstag war die Welt für Bifi plötzlich wieder in Ordnung. Das gefährliche, runde Gerät stand nicht mehr, der Slalom war kein Problem und die Wirkung der Halle war auch im Nirwana verschwunden.

 

Bifi lief im Jumping-Open einen Nuller und landete auf Platz 34 von über 160 Hunden. Allerdings hat sich Fraule den "Blinden" vor dem letzten Tunnel nicht getraut und den Bifi derart ausgebremst, dass er den vorletzten Sprung fast nicht gesprungen ist und jede Menge Zeit verloren hat.

 

Im A-Lauf verweigerte er leider einen Tunneleingang, belegte aber Platz vier und durfte wieder auf die Siegerehrung.

 

Freitags setzte er im A-Open noch einen drauf. Er lief mit vier kontrollierten Zonen einen Nuller und belegte Platz 16.  Im Jumping warf er eine Stange und errang wieder den vierten Platz. Am Abend war dann zweimal die Siegerehrung angesagt.

 

Das Turnier beendete er am Samstag mit zwei Dis. Allerdings war die Dis im A-Lauf sehenswert. Bifi wollte nicht auf die Wippe, sondern suchte sich den Steg aus. Nicole beschloß kurzfristig, das ganze zum  Zonentraining zu machen. Sie stand gut 15 Meter vom Stegende weg und Bifi wartete brav in der Zone, bis er abgerufen wurde.

 

Zum Gesamtergebnis ist zu sagen, Bifi belegt einmal den 1. Platz, zweimal den 4. einmal den 6., einmal den 16. und einmal den 34 Rang. In der Gesamtpunktewertung kam er auf Platz 93 von 173 Hunden.

 

Wäre am Anfang des Turniers der Reifen nicht gestanden, hätte Bifi nicht mit den vielen äußeren Umständen zu kämpfen gehabt und wäre er in Normalform gelaufen, hätte ihm in einem der 3 mißlungenen Opens mit Dis, ein 46. Platz für den Einzug ins Finale gereicht.

 

Aber hätte, wäre, wenn und aber, es hat nicht sollen sein. Wer will es dem Jungspund aber schon verübeln, wir auf jeden Fall auf gar keinen Fall.

 

Zu Pepper können wir sagen, dass er im Laufe der Woche aufsteigende Form gezeigt hat. Auch er hatte am Anfang mit den Gegebenheiten zu kämpfen und lief die eine andere Dis.

 

Er zeigte aber wirklich schöne Läufe, hatte seine üblichen Probleme an den Kontaktzonen und warf die eine oder andere Stange.

 

Er kam mit zwei A-Open und einem Jumping Open in die Wertung, belegte den 86., den 64. und den 53. Platz. In der Gesamtwertung machte er sich auf dem 71. Platz breit.

 

Wir waren mit Peppers Läufen völlig zufrieden. Er war nahezu in jedem Lauf sehr führig und ansprechbar. Zu einem Nuller hats aber letztendlich nicht gereicht.

 

Er hatte auf jeden Fall seinen Spaß und braucht sich mit seinen 9-einhalb Jahren wirklich nicht zu verstecken.

 

Abschließend muß gesagt werden, dass der ganze Cup rundum wieder eine sehr gelungene Veranstaltung war. In unserem Dorf hatten wir schöne Abende, es wurde reichlich gegessen und natürlich gab es auch das eine oder andere Getränk.

 

Wir hoffen auf jeden Fall, dass wir nächstes Jahr wieder teinehmen dürfen und wer weiß, vielleicht klappts ja dann mit dem Finale.

 

Zum Schluß noch das eine oder andere Video

Designed am 03.11.2009

Kimbohne, Pepper, Bifi und Jim Lee

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